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NEU  Telefon- und online-Sprechstunde

Auf vielfachen Wunsch (Flensburg ist nicht gerade zentral gelegen) habe ich für Sie die Möglichkeit einer Telefon- und online-Sprechstunde eingerichtet.

Sie können mir also gerne ihre Anfragen, insbesondere zu den Themen Pilzerkrankungen und Nitrostress/nitrosativer Stress per eMail zusenden, oder ein Telefongespräch, bzw. Rückrufwunsch, vereinbaren.

Melden Sie sich bitte über den Kontaktbereich  mit Ihren Daten (auch Ihre Wunschanrufzeit) an. Ich werde sie relativ zeitnah anrufen oder e-mails beantworten. Von tel. Anfragen während  der Praxiszeit bitte ich abzusehen, da sie den Praxisablauf erheblich stören.

 

DIE-WELT-ONLINE, 28. Feb. 2009

Candidabekämpfung mit biologischen Waffen

Wenn der Pilz die Blutgefäße anzapft

Der Hefepilz Candida albicans ist ein "Schläfer", der er auf seine Chance wartet: Bei Gesunden ist er harmlos. Doch bei einem geschwächten Immunsystem können sich schwerste Infektionen entwickeln. Experten warnen vor dem Versuch Candida auszuhungern – weil dies den Pilz tief in den Organismus treibt.

Candida albicans ist ein Hefepilz, der bei den meisten gesunden Menschen als harmloser Bewohner der Schleimhäute vorkommt. Und bei Menschen mit einer schweren chronischen Krankheit kann der Pilz zu gefährlichen Erkrankungen führen: Lungenentzündung, Hirnhautentzündung oder Herzklappenentzündung. In diesem Fall gelingt es dem Hefepilz, durch die Darmwand in die Blutbahn vorzudringen.

In Fällen von chronischer Infektanfälligkeit sowie Belastungen der Nasennebenhöhlen wird häufig ein Überhandnehmen von Hefepilzen im Darm festgestellt. Diese sind aber vermutlich nicht der direkte Auslöser der Krankheitssymptome, sondern Anzeichen für eine Schädigung der natürlichen Darmflora. Zu einer reichlichen Vermehrung von Candida scheint es aber auch zu kommen, wenn in der Ernährung Schokolade und Co überhandnehmen.

Leider ist es äußerst schwierig, den Pilz zu bändigen und ins normale Darmgeschehen einzubinden. Manche Strategien gelten sogar als gefährlich: So lassen sich die Pilze - entgegen landläufiger Meinung - nicht aushungern. Bei extremem Nährstoffmangel können sie auch Eiweiße verstoffwechseln. Außerdem veranlasst sie Nährstoffmangel, die Darmschleimhaut zu durchdringen und die tiefer gelegenen Blutgefäße nach gelöstem Zucker anzuzapfen.

Damit kann eine Anti-Pilz-Diät allein die Hefen in die Tiefe des Organismus treiben. Dort aber sind sie unerreichbar für Anti-Pilz-Medikamente, die nur im Darm wirken und deshalb schonend sind. Wirksamer als eine Anti-Pilz-Diät ist die Candida-Bekämpfung mit biologischen Waffen: Milchsäurebakterien. Diese begrenzen das Wachstum des Pilzes und halten ihn so in Schach. Milchsäure befindet sich zum Beispiel in Joghurt.


 

Die Welt/Wissenschaft 05.09.2008:  Gefährliche Pilzinfgektionen

Die Zahl lebensbedrohlicher Pilzinfektionen hat sich in den vergangenen 20 Jahren verdreifacht. Das sagte der Direktor des Leibnitz-Instituts für Naturstoffforschung und Infektionsbiologie in Jena, Axel Brackhage, vor einer Konferenz von Pilzforschern in Jena. “Bei einigen Infektionen beträgt die Sterberate bis zu 90 Prozent.” Die Medizin wisse noch nicht viel über Pilze, sagte Brackhage. Die Forschung befinde sich noch in einem frühen Stadium. Die Pilzforscher wollen in den kommenden Jahren neue Diagnosemethoden entwickeln, um zu erkennen, wann ein Pilz vom harmlosen Keim zum aggressiven Krankheitserreger umschlägt. dpa

 

 

Ist Botox tödlich?

aktualisiert am 31. August 2008 | afp/dpa
Gesundheit: Tödliche Nebenwirkungen können bei der Behandlung mit Botox auftreten. (Foto: Imago)
Tödliche Nebenwirkungen können bei der Behandlung mit Botox auftreten. (Foto: Imago)  

Eine kleine Spritze, auf die viele ihre Hoffnungen setzen, um Falten mehr oder weniger erfolgreich zu bekämpfen. Behandlungen mit dem zur Faltenglättung verwendeten Bakteriengift Botulinumtoxin, kurz Botox genannt, sind populär. Nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Focus" können diese aber gefährliche Nebenwirkungen haben. In seiner neuen Ausgabe berichtet das Magazin, dass der europäischen Arzneimittelbehörde EMEA bis August 2007 mehr als 600 Verdachtsberichte zu Nebenwirkungen von Botox-Injektionen vorlagen. In 28 Fällen seien die Behandelten sogar gestorben.

 

 Kommentar Dr. Kuhlmann: "Ich empfehle hier die kosmetische Akupunktur! Mit der Methode habe ich nur gute Erfahrungen und Erfolge.

 Diese Spezialakupunktur ist Schmerzfrei und ungefährlich!"   

 


SO HEILSAM IST BROKKOLI (cancer research 68, March 1, 2008)

Eine neue wissenschaftliche Studie unterstreicht wieder einmal die herausragende gesundheitsfördernde Bedeutung von Kohl, insbesondere die des Brokkoli.

Wer viel Brokkoli isst, senkt sein Risiko an Blasenkrebs zu erkranken signifikant. Die Wissenschaftler führen diese Krebsschutzwirkung auf den Hohen Gehalt an den Pflanzenwirkstoffen Isothiocyanate zurück. Sie kommen besonderes häufig in Kohlsorten vor.

Brokkolisprossen enthalten ca. 30 mal mehr an diesen Krebsschutzstoffen als andere Gemüse. Da die Wirkstoffe über den Urin ausgeschieden werden, entfalten sie ihren Schutzmechanismus als spezifische Antioxidantien besonders in der Blase.


Das Comeback der Schimmelpilze

Die Welt, 8. Feb. 2008

"Sie sind winzig, aber höchst gefährlich: Vom Bronchialasthma bis hin zur mitunter tödlich verlaufenden Infektionskrankheit Mykose reichen die Schäden, die Schimmelpilze im menschlichen Körper anrichten können. Das schlimmste dabei: Die kleinen Sporenwesen sind rapide auf dem Vormarsch.

„Befall gibt es heute vor allem in Neubauten und sanierten Altbauten“, sagt Corinna Merzyn, Geschäftsführerin des Verbands Privater Bauherren (VPB)......“


Pilze beschleunigen Pubertät

Die Welt, Jan. 2008, Gesundheit

Junge Mädchen geraten heute schon mit 12 oder 13 Jahren in die Pubertät. Über die Gründe darüber wird seit Langem gerätselt. Jetzt berichten Francesco Massart und Mitarbeiter von der Universität Pisa (Italien)"Journal of Pediatrics" dass sie im Blut junger Mädchen deutlich erhöhte Mengen des Pilzgifts Zearalenon fanden. Zearalenon ist ein Stoffwechselprodukt von Pilzen der Gattung Fusarum. Es wirkt in höheren Dosen als Gift und in niedriger Konzentration als Östrogen, und das könnte die sexuelle Frühreife erklären. Gleichzeitig veröffentlichen Schweizer Chemiker von der Forschungsanstalt Agroskop Reckenholz-Tänikon in Zürich im "Journal of Agricultural and Food Chemistry" ihre Experimente mit Fusarium graminearum. Mit dem Pilz, der schwere Pflanzenkrankheiten verursacht, infizierten die Wissenschaftler ein Getreidefeld und maßen vor, während und nach der Ernte die Mengen der Pilzgift ein der Umwelt. Sie konnten erhebliche Mengen des Pilzgifts in der Umwelt nachweisen, erstmals auch in Flüssen. rhl