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ASAN TherapieDie ASAN-Therapie



Die ASAN-Therapie stellt eine Sonderform der modifizierten Eigenbluttherapie dar. Wie der Name ausdrückt, „Auto-Sanguis-Adsorbat-Nosode“ = Eigenblut-Adsorbat-Nosode, wird Eigenblut in Kombination mit einem Zusatzstoff, dem Adsorbatmittel, zu einer Auto-Nosode homöopathisch aufbereitet.


Die ASAN-Therapie wurde Ende der 80iger in Zusammenarbeit von Dr. Dirk Kuhlmann und dem Apotheker Werner Lau entwicklet. Das Hauptaugenmerk lag darin, ein effizientes und schnell anwendbares orales und modifiziertes Eigenblutherstellungsverfahren (Funktion s.u.) für die Praxis, bereitzustellen.


Die bis dato insgesamt unbefriedigende Situation, insbesondere lange Wartezeiten auf eine Eigenblutaufbereitung in einem Labor, gab damals den Anlass zur Suche nach der Hilfe zur Selbsthilfe in der Praxis. Das neue System sollte sich durch eine praktische und schnelle Durchführbarkeit in der Praxis selbst, durch die Möglichkeit der Selbsherstellung von Patient und durch ein günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis auszeichnen.


Da der Allergiepatient in der Regel im hochakuten Geschehen in die Naturheilpraxis kommt, sollte hier die Möglichkeit der unverzügliche Handlungsfähigkeit geschaffen werden.


Das Handwerksmaterial für die ASAN-Verfahren wird seit über 20 Jahren unter dem Handeslnamen ISF-Kit von Mentop-Pharma angeboten. Inzwischen hat der ISF-Kit auch einen großen Anwenderkreis in der biologischen Tierheilkunde gefunden.



Begriffsbestimmung ASAN:

 

Kombination/Vereinigung aus

Auto-Sanguis: Eigenblut – allg. Reizkörper-Umstimmungstherapie

Adsorbat: bzw. Adjuvanz-Induktion einer veränderten Antigen-Antikörper-Antwort

Nosode: Eigen(Auto)-Nosode, Katalysator - Ausleitungstherapie


Die ASAN-Therapie ist angezeigt bei allen hyperergisch-allergischen und immunologischen Autoaggressionskrankheiten, z.B.:


  • Heuschnupfen (allerg. Rhinitis, Pollinose)

  • Asthma bronchiale

  • chron. Sinusitis

  • Urticaria

  • Neurodermitis

  • Psoriasis

  • Seborrhöe

  • Morbus Crohn

  • Colitis ulcerosa

  • Rheumatischer Formenkreis

  • Morbus Bechterew

  • Lupus erythematodes




Nach inzwischen über 25 Jahren Therapieerfahrungen mit der ASAN Methode stellt sich die Therapie als höchst effizient dar. An erster Stelle der Indikationensteht die erfolgreiche Heuschnupfenbehandlung.

Zum besseren Verständnis ein Fallbeispiel:

Patientin, 37 J., leidet seit Kindheit an schwerem Heuschnupfen, der zeitweise zu Berufsausfall führte.
De- und Hyposensibilisierung sowie Allergentestungen bleiben erfolglos. Bisherige Therapie konventionell mit Cortison (stoßweise), Calcium und Antihistaminika. Erfolge nur kurzfristig mit starken Rückfällen.

Biologische Therapie: Im akuten Schub im Frühjahr Blutentnahme und ASAN-Anwendung in der Praxis zur sofortigen Einnahme als Tropfen. Begleittherapie mit homöopathischen Konstitutionsmittel ( „Rezept aus dem Auge“) und Allergie-Akupunktur. Bei zweitem Schub im Frühsommer erneut ASAN-Anwendung mit Zumischung der Verdünnungstufe C4 aus 1. Anwendung. Danach weitgehende Beschwerdenfreiheit. Eerneute Verschlechterung im Herbst. 3. ASAN-Anwendung, wiederum Zumischung der vorangegangenen Stufen C4. Schnelle Besserung, seitdem weitgehend bescherdenfrei.

Wirkungsweise der ASAN-Therapie:


Das besondere am ASAN-Verfahren ist die Kombination von Methoden aus der Impfstoffherstellung mit einer homöopathischen Herstellungsweise von Körperflüssigkeiten, hier insbesondere dem Blut.


Die Einbeziehung eines Hilfsstoffes in das Eigenblutverfahren als Adsorbat (auch Adjuvanz oder Reaktionsmittel) kann die räumliche Struktur von Blutbestandteilen, hier vor allem den Antigenen, geringfügig verändern. Bei oraler Einnahme und damit Zuführung zum Schleimhaut-Immunsystem kommt es zu einer veränderten und effizienteren Antikörperantwort, als ohne Zusatzstoff.


Unter Umständen kann die Antigen-Adjuvanz-Kopplung die Abwehrantwort vollkommen verändern und die Toleranz gegenüber vielen Selbst-Antigenen durchbrechen.


Die Immunantwort auf Antigene, die eine überschiessende Immunantwort hervorrufen, wird in neue Bahnen gelenkt. Man spricht hier vom „switch over effect“.

Im Falle der allergischen Reaktion vom Sofort-Typ werden anstelle des Immunglobulins E (IgE), welches für die schnelle und heftige allergische Reaktion verantwortlich ist, vermehrt andere Immunglobulin-Typen produziert. Bei erneutem Kontakt mit den Allergenen wird auf diese Weise - bei Einahme des modifizierten Eigenblutes in ansteigender Konzentration an Blutbestandteilen - die Sofortreaktion über IgE kontinuierlich auf andere nicht allergieauslösende Immunglobuline, sog. „blockierende Antikörper“ umgelenkt. Die Allergiebereitschaft auf die zur Zeit der Blutentnahme vorhandenen Allergenen wird somit langsam abgeschaltet. Die Blutentnahme sollte daher möglichst unmittelbar im allergischen Schub erfolgen.


Die ASAN-Therapie mit dem modifizierten Eigenblut ist als Nachhilfeunterricht für ein entgleistes Immunsystem – als Immuntraining - zu verstehen. Es ist wie im Sport. Nur wer seine Schwächen kennt und sein Training gezielt auf sie abstimmt, wird letztendlich zum Erfolg kommen.